Mittwoch, 24. Juli 2013

Ungleichgewicht des Immunsystems bei Hashimoto


Forschung Immunsystem, Foto: Martin Gappa, pixelio.de

Regulatorische T-Zellen

 

Bei allen Autoimmunerkrankungen besteht ein Ungleichgewicht des Immunsystems. Die regulatorischen T-Zellen stellen das immonologische Gleichgewicht nach einer Infektion wieder her. Sie haben eine entzündungshemmende sowie immunsupressive Wirkung und fördern die Immuntoleranz gegenüber körpereigenen Strukturen (z.B. gegenüber der Schilddrüse). Es wurde festgestellt, dass die regulatorischen T-Zellen bei Autoimmunkrankheiten, auch bei Hashimoto, vermindert sind, deshalb wird die Schilddrüse vom eigenen Immunsystem angegriffen und zerstört.


Der Einfluss von Bakterien und Parasiten auf die regulatorischen T-Zellen


Die Forschung hat festgestellt, dass manche Bakterienarten die regulatorischen T-Zellen aktiv beeinflussen. Bestimmte probiotische Stämme wurden bei Studien an Mäusen eingestetzt. Sie führten zu einer Erhöhung, der regulatorischen T-Zellen.
Außer Probiotika, wurden weitere Möglichkeiten gefunden, um die regulatorischen T-Zellen zu erhöhen. 

Substanzen, die nachweislich die Anzahl der regulatorischen T-Zellen erhöhen

1. Buttersäure

2. EGCCE (Epigallocatechingallat) eine Substanz in grünen Tee

3. Krafttraining

4. Papaya
( besonders in den Kernen ist viel Papain enthalten. Die Kerne kann man waschen und trocknen. Um eine immunregulatorische Wirkunng zu erzielen, sollte man diese 2 Std. nach einer Mahlzeit im Mund zerkauen und danach 1 Std. mit der nächsten Mahlzeit warten. Gleich nach dem Essen eingenommen, bewirken die Enzyme eine bessere Aufspaltung des Eiweises und der Kohlehydrate im Essen, haben aber nicht mehr den immunregulierenden Effekt. Man sollte immer 5 bis 6 Kerne kauen über den Tag verteilt. Es kann eventuell zu leichten Magenproblemen bei manchen Menschen kommen.

5. UV Licht

6. Vitamin A 

(bei Vitamin A nur die Vorstufe Beta-Carotinals Präparat einnehmen, da sich Vitamin A im Körper speichert, um eine Überdosierung zu vermeiden).

7. Vitamin D  

(Bei Vitamin Deinnahme immer jedes Jahr Blutwerte machen um eine Überdosierung zu vermeiden, da sich auch Vitamin D im Körper anreichert)


Substanzen, die das Immunsystem schwächen

industriell verarbeitete Lebensmittel

enzündungsfördernde Pflanzenöle (raffinerierte Speiseöle, wie Sonnenblumenöl, Rapsöl) 

Zucker

Alkohol 

Rauchen

Umweltschadstoffe

zu wenig Bewegung

chronischer Stress

Schlafstörungen

(ein natürliches, gut verträgliches Schlafmittel ohne Chemie ist
Lioran - Die Passionsblume



Sonderfall: Hashimoto Enzephalopathie

Bei hohen Antikörpern gegen die Schilddrüse und neurologischen Symptomen, wie epileptische Anfälle, schlaganfallähnliche Symptome oder Psychosen, immer daran denken, dass es sich hierbei um eine seltene Hashimoto Enzephalophatie handeln könnte. 
Ein Neurologe ist hier der richtige Ansprechpartner. Eine genaue Beschreibung dieser Erkrankung findet ihr hier: https://www.kit-online.org/Hashimoto-Enzephalopathie

Fazit

Bei einer Hashimoto Thyreoditis liegt ein Ungleichgewicht des Immunsystems vor.
Ein Vitamin D Mangel ist mit Autoimmunprozessen verbunden. Lasst bitte den Vitamin D Spiegel bestimmen.
Immunmodulierende Substanzen können die Zerstörung von Schilddrüsenzellen verlangsamen. 
Für den Innhalt dieses Berichts, über das Ungleichgewicht des Immunsystems,  benutzte ich das Buch
Hashimoto im Griff
das ich empfehlen kann. Es gibt noch viel interessante Dinge im Buch zu lesen, die ich in meinem Blog nicht alle schreiben kann.


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